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Strukturdynamische
und akustische Berechnung einer Asynchronmaschine mit Käfigläufer als
Lenkhilfeantrieb
Die Verwendung
elektrischer Antriebe im Kfz-Bereich nimmt stetig zu. Dabei werden sukzessiv
mechanische Systeme wie der hydraulische Antrieb der Servolenkung ersetzt.
Als elektrischer Antrieb der Servolenkung wird eine Asynchronmaschine mit
Käfigläufer eingesetzt. Die Asynchronmaschine ist eine kostengünstige und
wartungsarme Antriebsmaschine. Sie kann mittels Umrichterbetrieb
feldorientiert betrieben werden und ist somit hochdynamisch. Ein wesentlicher
Nachteil der Asynchronmaschine ist, dass sie aufgrund des Käfigläufers dazu
neigt, sämtliche Oberwellen der Statorströme als
mechanische Kraftanregung oder im Drehmoment weiterzugeben.
Im Rahmen der Diplomarbeit soll die
strukturdynamische Berechnung der Asynchronmaschine mit Käfigläufer numerisch
durchgeführt werden. Abschließend soll die Asynchronmaschine akustisch
berechnet werden. Dazu stehen verschiedene Software-Tools am Institut für
Elektrische Maschinen der RWTH Aachen zur Verfügung.
Im Bild links ist die Lösung einer
akustischen Berechnung mit Boundary Elementen (BEM)
auf einer Hüllfläche dargestellt. Dabei ist das Modell der Asynchronmaschine
stark vereinfacht und besteht nur noch aus Stator
und Wicklung.
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