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Untersuchung
verschiedener Betriebspunkte einer Asynchronmaschine mit Käfigläufer mittels
elektromagnetischer, strukturdynamischer und akustischer Berechnung
Die Der steigende
Anspruch an Sicherheitsausstattung und Komfort in modernen Kraftfahrzeugen
verhilft der Elektronik in neuerer Zeit zu einem ungeahnten
Entwicklungsschub. Viele elektronische Helfer wie ABS und ESP sowie Airbags
und die dazugehörigen Steuerungen machen das Fahrzeug sicherer. Elektrische
Fensterheber und Sitzverstellung mit Memoryfunktion
bieten einen besseren Komfort.
In einer weiteren Entwicklungsstufe sollen
herkömmliche mechanische Komponenten wie Lenkstange und Bremszug durch die
elektronische Steuerung 'drive by
wire' und 'brake by wire' ersetzt werden. Ein
bedeutender Schritt in diese Richtung ist die Neuentwicklung der Lenkhilfe,
umgangssprachlich als Servolenkung bekannt. Die neusten Automobile werden statt
mit herkömmlichen hydraulischen Lenksystemen mit einem Elektromotor als
Unterstützung der Lenkung angeboten.
Durch den Einsatz des Motors wird das bisher
negativ auffallende Geräusch der Servopumpe bei
Volleinschlag eliminiert. Jedoch ist auch die neue Technik nicht komplett
geräuschlos. Abhängig von Drehmoment und Drehzahl ergeben sich
Geräuschentwicklungen, die von der nah am Lenkrad positionierten Maschine
über die Karosserie sowie die Lenkstange in das Fahrzeuginnere geleitet
werden. Bei modernen, sehr leise arbeitenden Verbrennungsmotoren fällt die
Geräuschabstrahlung besonders im Stand des Fahrzeugs zunehmend ins Gewicht.
Neben den rein mechanischen Geräuschen des Kugellagers und des Getriebes sind
es die Schwingungen und Verformungen des Motors, die besonders störend
einwirken. Diesen durch Momenten- und Kraftrippel
sowie den elektromagnetischen Kraftanregungen an den Statorzähnen
verursachten Geräuschen wird in dieser Arbeit besonders Rechnung getragen. In
dieser Diplomarbeit wird durch Simulation der Asynchronmaschine das
Geräuschverhalten bei verschiedenen Drehzahlen und Belastungen simuliert.
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