Betreute Diplomarbeiten

 

 

 

 

 

Untersuchung und Optimierung eines Regelungskonzeptes zur Stabilisierung der Serienkompensation bei Asynchronmotoren

In modernen Schienenfahrzeugen werden heute getaktete Stromrichter für die Ansteuerung der Fahrmotoren verwendet. Durch die Taktung entstehen insbesondere bei niedrigen Frequenzen unerwünschte Welligkeiten im Strom, die zu hohen Stromspitzen, Pendelmomenten und Geräuschen führen. Geglättet werden diese Stromoberwellen allein durch die Streuinduktivität der Maschine, die daher möglichst groß sein sollte. Da die Streuinduktivität aber bei höheren Frequenzen das maximale Drehmoment begrenzt, muss diese dem geforderten Moment bei maximaler Drehzahl angepasst sein.

Eine Vergrößerung der Induktivität ist nur möglich, wenn diese bei hohen Frequenzen weggeschaltet (Motorvordrossel) oder kompensiert werden kann. Die Kompensation kann durch serielles Vorschalten von Kondensatoren (Serienkompensation) erfolgen. Da ein Kondensator eine geringere Baugröße und ein geringeres Gewicht aufweist als eine Motorvordrossel, wird dieser Ansatz bevorzugt.

Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass das System bestehend aus Asynchronmaschine und Kondensator zwar inhärent instabil, jedoch beobachtbar und steuerbar ist. Unter diesen Voraussetzungen wurde ein spezielles Regelungskonzept zur Stabilisierung entwickelt. Ausgehend von diesem Konzept soll in dieser Diplomarbeit die praktische Realisierbarkeit anhand einer Versuchsanordnung mit kleiner Leistung untersucht werden.

 

Beendet im Oktober 2004