Forschung

 

 

 

 

 

Untersuchung und Bewertung verschiedener Konzepte eines elektrischen Antriebs für Einspritzpumpen

 

Bei modernen Kraftfahrzeugen tritt im Zuge der Verbrauchsminimierung die Überlegung auf, den Einspritzvorgang zu optimieren. Dazu ist eine direkte dynamische Steuerung der Einspritzung notwendig. Zudem werden zunehmend höhere Anforderungen an die Pumpen gestellt, die den benötigten Einspritzdruck zu jedem Zeitpunkt erbringen müssen.

Ein mögliches Konzept geht von einem elektrischen Antrieb der Einspritzpumpe aus. Der Antrieb soll verbrauchsabhängig angesteuert werden und den Druck für die Einspritzung erst bei Bedarf aufbauen. Dieser Antrieb soll zum einen einen möglichst geringen Leistungsbedarf und Bauraum und zum anderen eine hohe Dynamik und geringen Kühlungsbedarf aufweisen.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden verschiedene elektrische Motorkonzepte auf diese Bewertungskriterien hin untersucht und gegenübergestellt. Weitere Vorgaben und Randbedingungen sind der Drehzahlbereich, die Drehmomentanforderung der Hochdruckpumpe, die Bordnetzspannung sowie die Umgebungstemperatur. Mit diesen Rahmenbedingungen werden die verschiedenen Antriebe ausgelegt und die benötigte Ansteuerung ermittelt. Neben einer Wirkungsgrad- und Anlaufszeitabsschätzung werden die Kosten für die einzelnen Konzepte überschlägig bestimmt.

Im Bild sind die vier betrachteten Maschinentypen dargestellt. Von oben links nach unten rechts sind dies eine Asynchronmaschine mit Käfigläuger und 24 Nuten im Stator und 28 im Rotor, eine Permanenterregte Synchronmaschine mit 24 Statornuten und 4 Rotorpolen, eine Modulare Dauermagnetmaschine mit 6 Stator- und 4 Rotorpolen und eine Geschaltete Reluktanzmaschine mit 6 Stator- und 4 Rotorpolen.